Nie und nimmer hätte ich gedacht, dass mein Samsung Galaxy S4 mini besser mit iTunes zusammenarbeitet (dank der App “iSyncr”) als mit dem an sich genialen Musikmanager “MusicBee”. Bis auf “Musik automatisch hin und her schieben” geht da nämlich leider nicht viel. Es werden weder Bewertungen noch Playcounts synchronisiert. Vor allem der erste Punkt ist mir wichtig, da ich bei der Fahrt in der S-Bahn gerne Musik bewerte und schlecht bewertete Songs dann daheim aus meiner Sammlung lösche …

Deshalb habe ich jetzt meinen alten iPod nano wieder ausgegraben. Mal schauen, ob damit die gewünschten Informationen zu MusicBee synchronisiert werden.

Scheiß drauf

Der in meinem PC verbauten “AMD Radeon”-Grafikkarte lag ein Coupon bei, mit dem man bis zu drei Spiele kostenlos erhalten konnte. Und “einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul”, oder? Naja, AMD ist schon sehr neugierig und will ziemlich viel von einem wissen.

Aber gut, ich habe mich dort also angemeldet und brav alle Felder ausgefüllt. Jetzt noch eben den Coupon-Code eingeben und …

AMD-Bullshit

Äh, was?! Der Code muss nochmal überprüft werden? Und ich soll die Rechnung und ein Foto vom Coupon verschicken? Sonst geht’s euch aber gut, oder? Hier habe ich den Vorgang abgebrochen. Scheiß auf die kostenlosen Spiele!

Der Weg zurück zu Windows

Über vier Jahre war ich mit dem MacBook Pro und damit mit OS X unterwegs. In “Computerland” sind vier Jahre eine lange Zeit. War damals ein Core2Duo-Prozessor nocht toll, ruft er heute nur noch ein langes Gähnen hervor. Es musste also doch langsam eine neue Kiste her.

Da die neuen Spielekonsolen von Sony und Microsoft in meinen Augen etwas enttäuschend ausgestattet sind, habe ich mich für einen PC entschieden, der auch zum Spielen geeignet ist. So steht unter meinem Schreibtisch jetzt doch wieder ein Midi-Tower, obwohl ich so ein Teil gar nicht mehr im Wohnzimmer haben wollte. Die genaue Ausstattung erspare ich euch hier, aber ich bin bisher sehr zufrieden mit der Leistung.

Noch bin ich in der “Einarbeitungsphase”, denn mit Windows 8.1 hat sich doch einiges geändert bei Microsofts Betriebssystem. Aber die gröbsten Ärgernisse kann man ja mit der “Classic Shell” abschalten.

Ich dachte, ich würde Features wie Spaces und Exposé bei Windows vermissen, aber dann fiel mir auf, dass ich diese Sachen nur benötigte, weil bestimmte Programme einfach immer laufen “mussten”, z. B. iTunes oder Thunderbird.

Thunderbird-SymbolStatt dem E-Mail-Programm Thunderbird einen eigenen virtuellen Desktop zu gönnen, habe ich die Erweiterung “Windows Taskbar Unread Badge” installiert. So wird mir in der Taskleiste am Thunderbird-Symbol die Anzahl der neuen E-Mails angezeigt. Sehr schön und quasi wie bei OS X.

iTunes kommt auf Windows nicht in Frage. Der Musikplayer ist unter OS X dank AppleScript-Unterstützung sehr gut, aber die Windows-Portierung ist einfach nicht besonders gelungen. Also habe ich wieder MediaMonkey installiert … und wurde von einer meiner Meinung nach hässlichen Oberfläche negativ überrascht. Auch die herunterladbaren Skins konnten mich leider nicht überzeugen. Außerdem sind die Plug-Ins, die ich damals™ nutze, irgendwo in den Tiefen des Support-Forums verschwunden. Heute habe ich dann per Zufall MusicBee entdeckt. Kann alle wichtigen Dinge, die ich von MediaMonkey gewohnt war, sieht schick aus und ist recht schlank. Zudem ist das Ding auch noch kostenlos. Also eine Win-Win-Situation ;).

Große Enttäuschung machte sich bei der Suche nach einem Twitter-Programm breit. Für Windows 8 gibt es zwar eine offizielle Twitter-App, aber die ist auf die “Modern UI”-Oberfläche beschränkt – also ein Medienbruch, wenn man wie ich lieber auf dem Desktop arbeitet und Twitter gerne nebenher laufen lässt. TweetDeck ist mir zu klobig und die Twitter-Apps, die ich vor ein paar Jahren noch ganz toll fand (MetroTwit, Seesmic, Blu), sind inzwischen leider unbrauchbar. Nach einigen Recherchen bin ich dann doch noch fündig geworden und jetzt läuft bei mir das kleine aber feine Programm Tweetz. Hier und da fehlen zwar (noch?) ein paar nette Features (bei Antworten wird die vorausgegangene Konversation nicht angezeigt), aber zumindest sieht das Ding nett aus und streamt brav die Tweets auf meinen Desktop.

Als Backup-Lösung und TimeMachine-Ersatz kommt natürlich “Genie Timeline” zum Einsatz. Wie bei Apples Sicherungssoftware kann man das Programm einmal einstellen und dann einfach im Hintergrund seinen Dienst tun lassen.

Was jetzt noch fehlt sind meine Daten … die kopiere ich gerade fleißig von einem Gerät zum anderen. Und da sich in den letzten Jahren dank Smartphone und gestiegener Erwartungen beim Musikkonsum (ich sag nur “hochwertige MP3s” und “verlustfreie Musikformate”) doch ein paaaaar Fotos und Lieder angesammelt haben, dauert das noch ein Weilchen …

Der Doctor ist da

Der BBC-Shop hat geliefert und ich bin um eine Blu-ray-Box reicher: “Doctor Who: Series 1 – 7″ und die dazugehörigen Specials, also die Weihnachtsfolgen und die Specials zwischen der vierten und fünften Staffel. Da es eine Komplettbox aus Großbritannien ist, ist auch nur die englische Tonspur enthalten. Aber das macht nichts, denn den Doctor kann man sowieso nur im Original richtig genießen. Bei der deutschen Synchronisation gingen leider viele Eigenheiten der Charaktere flöten …

Der DPD hielt es übrigens nicht für nötig, eine Zustellungserinnerung oder sowas in meinen Briefkasten zu werfen. Heute kam nämlich der Nachbar mit dem Packerl an und meinte, dass das schon gestern geliefert worden sei …